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Welche Leistung sollte eine Motorsense bzw. ein Rasentrimmer haben?

Welche Leistung sollte eine Motorsense bzw. ein Rasentrimmer haben

Bevor Du eine Motorsense oder Rasentrimmer kaufst, solltest Du Dir überlegen, für welche Zwecke das Gartengerät eingesetzt werden soll. Soll nur ein kleiner Garten gepflegt werden, wäre vielleicht ein Rasentrimmer ausreichend. Als Besitzer eines großen Gartens, käme wohl eher eine leistungsstarke Motorsense infrage.

Leistungsstarke Motorsensen ab etwa 750 Watt werden auch als Freischneider bezeichnet, während leistungsschwächere Geräte mit Rasentrimmer tituliert werden. Je nach Leistung unterscheidet sich auch der Aufbau: So sitzt der Motor bei Rasentrimmern unmittelbar über dem Mähkopf, während sich bei leistungsstärkeren Maschinen der Motor als Ausgleichsgewicht am oberen Ende des Sensenstiels befindet.

Mit Kabel, Akku oder doch der Benziner?

Der Einsatzzweck bestimmt auch die Antriebsart und damit die Leistung. Im Prinzip kommen die Antriebsarten Benzin oder Elektro in Frage. Beim Elektroantrieb kann die Stromversorgung über Kabel oder einen Akku erfolgen. Es ist selbstverständlich eine Frage der Nutzung und der Größe des Gartens, welches Antriebssystem gewählt wird. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile hauptsächlich durch ihre Leistungsunterschiede.

Mit Akku als Rasentrimmer

Ein Akkuantrieb ist zwar sehr praktisch und Umweltfreundlich, hat aber nicht die Leistung eines Models mit Benzinantrieb. Akku-Rasentrimmer erfreuen sich dank immer längerer Akku-Laufzeiten und wegen ihrer leichten Bauweise einer stetig wachsenden Beliebtheit. Der wesentliche Vorteil einer Akku-Motorsense gegenüber der Motorsense mit Verbrennungsmotor ist die Art der Energieversorgung. Ein Elektromotor ist im Betrieb wesentlich geräuschärmer und verursacht keinerlei Abgase. Das gilt natürlich auch für die kabelgebundenen Geräte. So bietet sich der Einsatz überall dort an, wo empfindlich auf Lärm reagiert wird. Zudem ist man auch nicht auf eine Versorgung mit Benzin oder auf eine Benzin-Öl-Mischung angewiesen. Dafür sollte aber ein Stromanschluss für das Laden des Akkus vorhanden sein. Die Betriebszeit ist bei Akkumodelle auf ca. 30 – 50 Minuten begrenzt. Dann muss der Akku erst einmal wieder geladen werden. Bei einer großen Rasenfläche oder Wiese sind die Geräte eher ungeeignet. Ist man im Besitz eines Zweit-Akkus und eines Schnellladegerätes ist aber auch das Trimmen in einem etwas größeren Garten kein Problem.

Für eine gute Schnittleistung sollte die Drehzahl schon bei mindestens 8.000 Umdrehungen pro Minute liegen. Um ein hohes Arbeitspensum zu erreichen, sollte die Schnittbreite entsprechend breit sein. Moderne Geräte sind mit Lithium-Ionen-Akkus ausgestattet, welche eine geringe Selbstentladung haben. Für einen kleinen Garten reichen Geräte mit einem Akkus mit einer Spannung von 18 Volt und einer Kapazität von 1,5 Amperestunden aus. Wer einen größeren Garten hat, wählt einen Akku mit mehr Kapazität und höherer Akkuspannung. So sind die leistungsstärkeren Akku-Motorsensen mit Akkus ausgestattet; die eine Akkuspannung von 36 Volt haben.

Brauchbare Akku-Trimmer gibt es ab etwa 80 bis 120 EUR. Wen Du weniger investierst, erhältst Du in der Regel weniger Komfort und eine schwächere Leistung mit einer geringen Drehzahl. Empfehlenswerte Geräte sind z.B. der Wolf-Garten LI-ION Power GTB 815, der Gardena Accu-Trimmer ComfortCut Li-18/23R oder der Einhell GE-CT 18 Li Kit.

Kein Laufzeitbegrenzung beim Kabelgebundenen Gerät

Elektro Motorsensen mit Kabel sind in der Regel ebenfalls im Vergleich zu benzinbetriebenen Modellen nicht so stark. Der elektrische Motor entscheidet bei diesem Gerät über die Leistung. Sie sind leicht und haben eine konstante Leistung. Die elektrische Motorsense wird vor allem in einem Hobbygarten zum Schneiden der Rasenkanten oder zum Schneiden von Unkraut eingesetzt, denn für normales Rasentrimmen bis semiprofessionellen Gartenarbeiten reichen sie allemal. Ist das Kabel lang genug ist auch eine lange Betriebsdauer möglich, denn das Laden von Akkus entfällt. Beim Betrieb sollte darauf geachtet werden, nicht das Kabel zu beschädigen. Mehr erfährst Du auch in unseren Sicherheitstipps.

Für den harten Einsatz – die Benzinmotorsense

Für den harten Profieinsatz eignenen sich Benzin-Rasentrimmer und Benzin–Motorsensen. Diese bringen deutlich mehr Power mit als die Elektro-Modelle mit. Ein 2 oder 4 Taktmotor bringt die Motorsense auf Touren. Preisgünstigere Maschinen fangen bei 800 Watt an und genügen für einfache Gartenarbeiten. Profigeräte haben schon mal eine Leistung um die 2000 Watt. Diese sind dann auch geeignet, um auch kleinen holzigen Büschen mit entsprechenden Sägeblättern zu entfernen oder zu stutzen.

Wieviel ps sollte eine Motorsense haben?

Diese Fragestellung ist eigentlich falsch bzw. unpräzise. Seit 2010 darf in Deutschland die Angabe der Leistung eines Motors nicht mehr ausschließlich in PS erfolgen. Gemäß der europäische Richtlinie 80/181/EWG muss die Leistung grundsätzlich in Kilowatt (kW) erfolgen. Grund dafür ist, die der Vereinheitlichung des gebräuchlichen Einheitensystems dient. So wird die Einheit PS wohl nach und nach verschwinden und bei Neugeräten immer öfter nur noch die Angabe in kW zu finden sein. Natürlich kann man die Kilowattangabe auch in PS umrechnen (KW x 1,35962).

Einsatzgebiet einer Benzinmotorsense

Allerdings sind die Geräte durch den Tank vergleichsweise schwer. Dementsprechend ist eine Haltevorrichtung wie ein Tragegurt sehr empfehlenswert. Hauptvorteil von Benzin-Motorsensen ist die Mobilität. Es ist kein Kabel oder eine Lademöglichkeit der Akkus notwendig, was einen Einsatz auch in unwegsamem Gelände ermöglicht. Dafür sind sie allerdings laut und Du solltest unbedingt einen Gehörschutz tragen und Rücksicht auf Deine Nachbarn nehmen.

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